Hospitale / Medizinische Einrichtungen / OP-Module

  • Dialysezentrum in Riesa
  • Krankenhaus Scharnebeck
  • Drogentherapiezentrum Hannover
  • Feldkrankenhaus in Mazar e Sharif, Afghanistan
  • Erweiterung einer Klinik, Asklepios Oberviechtach
  • Versetzbares OP-Modul
1 2
Ausstattung und Gestaltung

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer neuen Homepage:


Persönliche Beratung

Wir beraten Sie gerne,
nehmen Sie gleich Kontakt auf:

Telefon: +49 2294 694-13
Fax:       +49 2294 694-22
E-Mail:  modulbau@saebu.de
 

Feldkrankenhaus in Mazar-e Sharif, Afghanistan

SÄBU bietet die modernsten medizinischen Möglichkeiten, verbunden mit einem Maximum an Flexibilität, abgerundet mit einer schlüsselfertigen Übergabe und einem fachmännischen Wartungsdienst vor Ort.

Die Größe und Ausrüstung der Module hängt von den Kundenanforderungen ab. Zudem sind die Module nach den geforderten Beschussklassen konstruiert und sicher vor Umwelteinflüssen wie z.B. Erdbeben. Für das Feldlager der Bundeswehr in Mazar-e Sharif, Afghanistan, wurde ein Feldhospital in transportoptimierter Modulbauweise errichtet. Hierbei handelt es sich um eine Versorgungseinrichtung, die eine ambulante und stationäre, multidisziplinäre fachärztliche Erst- und Folgeversorgung für die Soldaten im Falle einer Erkrankung oder Verletzung sicher stellt. Das Einsatzlazarett ist auf eine Truppenstärke von 1700 Soldaten ausgelegt mit der Möglichkeit, zusätzliche Soldaten zu versorgen. Das Feldhospital bietet einen Grundschutz gegen Splitter von Raketen 107 mm T63 HE oder vergleichbaren Geschossen. Planung, Herstellung, Transport, Montage und Inbetriebnahme des Feldhospitals gehörten zum Leistungsumfang.

Der Bau und Betrieb des Feldkrankenhauses ermöglicht eine Ergebnisqualität, die einer Behandlung in Deutschland entspricht. Es handelt sich um eine eingeschossige Anlage, bestehend aus vier einzelnen Gebäuden mit drei Verbindungsbauten, mit einem Haupt- und einem Personaleingang. Das Feldkrankenhaus liegt an der Hauptzufahrtsstrasse des Camps. Ein direkter Zufahrtsweg um das Gebäude ermöglicht den Transport von Verwundeten sowie Besuchern und Material an die zwei Haupteingänge und verschiedenen Nebeneingängen. Eine Überdachung des Eingangs der Ambulanz und Notfallversorgung ermöglicht einen von klimatischen Bedingungen geschützten Transport in das Einsatzlazarett. Über diesen Eingang erfolgt der kontrollierte Zutritt von Patienten und Besuchern. Der zweite Eingang ist nur für Personalverkehr in die Apotheke und Labor vorgesehen. Alle Eingänge und Fluchttüren sind so geplant, dass der Transport und die Evakuierung liegender Patienten gewährleistet ist und somit eine Barrierefreiheit besteht.

Die einzelnen Räume sind abhängig von dem zu erwartenden Patientenfluss und sind in folgende Abteilungen zusammengefasst:

  • Ambulanz mit allen relevanten Untersuchungsräumen der verschiedenen Disziplinen
  • Notfallmedizin und Chirurgie mit Röntgenabteilung, Sichtungs- und Schockräumen, einem Eingriffsraum und zwei aseptischen OP-Räumen
  • Pflegestation mit Intensivpflege und einem Intensiv-Aufwachzimmer mit einem Verbindungsflur zur OP-Abteilung
  • Labor, Apotheke und Lager