Bürogebäude / Verwaltungsgebäude

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Ausstattung und Gestaltung

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Bürogebäude in modularer Stahlbauweise besticht durch klare Formgebung

Firmenerweiterung der Optirent Mobilraum Mietservice GmbH mit neuer Produktionshalle und angrenzendem Wohn- und Bürogebäude. 

Das Bürogebäude, das direkt an eine F90 Brandwand der Produktions- uns Montagehalle anschließt, wurde auf einem eigenständigen und von der Produktionshalle entkoppelten Streifenfundament errichtet. Schallbrücken und die Übertragung von Vibrationen, z.B. aus Kranbetrieb in der Fertigungshalle, wurden so bereits in der Planungsphase konstruktiv ausgeschlossen. Das dreigeschossige Gebäude verfügt über zwei getrennte Nutzeinheiten und Zugänge. Im EG und 1.OG befinden sich die gewerblich genutzten Bereiche wie Büro- und Besprechungsräume der Firma OPTIRENT, im Dachgeschoss eine großzügige Penthouse-Wohnung mit umlaufender Terrasse.  

Die Außenfassade ist in den beiden unteren Stockwerken mit einem mineralischen WDVS ausgeführt. Der eingerückte Wohnbereich wurde durch eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Trespa HPL-Platten, die nicht sichtbar durch Verklebung befestigt wurden optisch von dem Verwaltungsbereich getrennt. Die Hinterlüftung der dunklen Fassade bietet zudem deutliche Vorteile hinsichtlich des sommerlichen Wärmeschutzes der Wohnung. Eine weitere Besonderheit des Gebäudes ist die umlaufende Attikablende aus ALUCOBOND, die nicht nur horizontal sondern auch vertikal um das Gebäude geführt wurde. Die Attika wurde bewusst als Element der Fassade genutzt. Vertikal am Fußpunkt des Gebäudes beginnend, läuft die Blende komplett an der Gebäudekante des eingerückten und mit Trespa verkleideten Wohnbereichs entlang, bildet die Pergola aus und trennt das Modulgebäude optisch von der Hallenfassade. 

Ebenso besonders, das Vordach. Die Architekten und Planer der SÄBU Morsbach GmbH wollten bewusst ein möglichst schlankes Vordach, das dennoch den Fassadenaufbau der mit Trespa bekleideten Bereiche spiegelt. Die statisch notwendigen Kragarme wurden thermisch entkoppelt und umlaufend gedämmt. Die Entwässerungsebene wurde mittels aufwändiger Kantkonstruktionen zwischen die Kragarme gelegt und anfallendes Regenwasser stirnseitig über eine längslaufende Sonder-Regenrinne abgeführt. Durch diese Konstruktion konnte die Unterkonstruktion der oberen und unteren Bekleidung direkt auf die auskragenden Stahlträger gesetzt und damit die gewünschte Reduzierung der Bauhöhe erreicht werden. 

Entsprechend der optischen Trennung der Nutzeinheiten sind auch die Heizungs- und Beleuchtungssysteme des Gebäudes getrennt aufgebaut. Der Verwaltungsbereich wird mit einem hocheffizienten WILO-Geniax Flächenheiz- und Regelsystem von Empur beheizt. Eigene Umwälzpumpen für jeden Heizkreis und ein zentraler Server, der die Temperaturregelung softwaregesteuert übernimmt und die über BUS vernetzten dezentralen Pumpen in jedem einzelnen  Raum bzw. Heizkreis ansteuert, bringen punktgenaue und bedarfsgerechte Wärme in jeden Raum. Die Dachgeschosswohnung wird mit konventioneller Technik, unterstützt durch Solarthermie versorgt. 

Die Beleuchtung der Nutzeinheiten wurde wie die Außenbeleuchtung konsequent auf LED Technik namhafter Hersteller wie Trilux, Schmitz, WILA, BEGA und Vibia ausgelegt.  Als Highlights der Beleuchtungsauslegung sind im Inneren des Bürobereichs insbesondere die Vibia Link Deckenmodulleuchten über dem Treppenauge und das  umlaufende Schmitz LED-Band in der Galerie zu nennen. Das LED Band greift dabei das Konzept der umlaufenden ALUCOBOND-Blende in der  Außenfassade auf, beginnt vertikal über der Fußleiste der Wand und  umläuft die Galerie.

Bei der Außenbeleuchtung wurde konsequent auf die zeitlose Eleganz und Qualität von BEGA gesetzt. Neben üblichen Wandanbau- und Mastaufsatzleuchten wurde auch ein 4,5 m hohes Lichtbauelement zur  Beleuchtung der Auffahrt verbaut.

Der großzügige und auch durch die spannende Beleuchtung besonders moderne Eindruck des sehr transparent gestalteten Eingangsbereichs der Verwaltung wird durch ein filigranes Ganzglasgeländer an der Beton Fertigteiltreppe ergänzt und unterstrichen.  

Die bodentiefen Aluminiumfenster im Eingangsbereich, bodentiefe Glaselemente neben den Raumtüren und die hochwertigen mehrschaligen Glas-Systemwandelemente mit erhöhten Schallschutzanforderungen bringen unterstützend zu den großen Fenstern der Büros viel natürliches Licht an die Arbeitsplätze.

Hinsichtlich der Ausstattung und der Gestaltung der einzelnen Räume des Gebäudes wurde bewusst stark variiert. Bodenbeläge von modernen großformatigen Steinfliesen für Galerie, Treppe und Sanitärbereiche,  Teppiche für Büroräume und Venylbeläge für Technik- und Wirtschaftsräume  sowie für das Nottreppenhaus. Wände und Decken ebenso wechselnd von sehr hochwertig bis hin zum robusten Standard. Die Firma Optirent wünschte ein Gebäude, in dem auch die in Ihren eigenen Produkten eingesetzten Materialien wiederzufinden sind. Kunden und Besucher können so die Vielzahl  möglicher Ausstattungen und Ausbaugrade für Mietcontainer erleben und auswählen. Das Thema Raum auf Zeit soll bei Optirent keine Notlösung sondern ein ideales, auf den Nutzer abgestimmtes  Gebäude hervorbringen.    

Dieses Gebäude überzeugt in jeder Hinsicht durch hochwertige Qualität der verarbeiteten Materialien,  der architektonischen Gestaltung, der energieeffizienten Ausstattung, der Überwachungs- und Sicherheitstechnik und zeigt die uneingeschränkte zeitgemäße Form modularen Bauens.